Nirgendwohin führt auch ein Weg



Es ist da. Mein erstes, eigenes Album. Es ist da. Ich muss das noch ein paar mal schreiben glaub ich, weil dieses Jahr, die letzten Monate waren so intensiv, da war so viel, so viel von ALLEM, dass ich mich zwischendurch mal besinnen muss, was da eigentlich alles passiert ist. Das bin ich mir selbst schuldig, das bin ich meinem Weg schuldig. Und da wären wir schon mittendrin. Halte deinen Weg in Ehren. Das ist so wichtig. Ehre deinen ganz persönlichen Weg, denn das bist du ihm schuldig. Das ist mir vor kurzem wieder bewusst geworden. In Momenten wo wir uns selbst klein halten, Dinge verstecken, uns vielleicht für gewisse Stationen im Leben schämen oder sie halt einfach nicht als erwähnenswert oder cool genug erachten. Genau in so einem Moment hab ich mir gedacht - hey, eigentlich ist das nicht fair. Meinem früheren Ich gegenüber ist das nicht fair. Hätte ich vielleicht schon früher damit begonnen .... hätte ich das damals schon gewusst .... hätte ich ... Nun ja. Du hättest ... wenn du es gewusst hättest. Du hättest ... wenn du schon so weit gewesen wärst. Aber du hast vieles nicht gewusst, warst dort, wo du warst, warst mitten auf deinem Weg. Du warst vielleicht noch nicht so weit. Aber du warst weit genug. Ehre deinen Weg. Halte ihn in Ehren. Er ist das, was du bist. Halte Dich in Ehren. Das, was du bist. Ich hätte mir nie gedacht, dass ich irgendwann mal mein eigenes Album in Händen halten werde. Das war ein kühner, flüchtiger Traum, ein Gedanke, eine Idee. Ich hatte Null Ahnung davon, wie man so was macht. Und damit meine ich wirklich Null. Vergiss das nicht. Vergiss nicht, dass du dir deinen Weg erst erarbeiten musstest, egal wie langsam, egal wie schnell, du hast immer dein Bestes gegeben. Versuch es. Alles andere ist nicht wichtig. Der Rest kommt von selbst. Nirgendwohin führt auch ein Weg.


10 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen